Dienstag, 1. März 2016

Dietrich-Keuning-Haus: W.A.R. will Brücken bauen

Eine Theater- und Tanzperformance mit starken Bildern, Poesie und Tiefsinn über das Leben im Krieg gestalten Jugendliche und Senioren am 3. März im Dietrich-Keuning-Haus (DKH).

Syrien, Afghanistan, Irak, Somalia… mehr als 10 Länder der Erde befinden sich derzeit im Krieg. Tote, Entführungen und Flüchtlingsströme sind die Themen und Bilder in den Medien. Natürlich spiegelt das nicht die ganze Wahrheit wider. Kaum ein Deutscher der jüngeren Generation kann es sich vorstellen was es bedeutet, in einem Krieg zu leben. Wie ist das, wenn man sich dauerhaft unsicher fühlt und geliebte Menschen von heute auf morgen aus unserem Leben verschwinden, die Schule geschlossen oder das Essen knapp wird? Auf der anderen Seite gibt es auch schöne Erlebnisse, Freuden, Liebe und Glücksmomente inmitten dieses ganzen Dramas.

Wie sind der Alltag und das Lebensgefühl, wenn man im Krieg ist? Wie fühlt sich ein Krieg von innen an? Und wie verändert der Krieg die Menschen?

Flüchtlinge aus aller Welt, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind kennen die Antworten. Viele haben den Krieg hautnah miterlebt. Zahlreiche Kinder und Jugendliche, die an unseren Schulen lernen, tragen Erfahrungen in sich über die sie wenig sprechen. Das Leid und die Trauer bleiben jedoch nicht ganz verborgen.

Das Projekt “W.A.R.“ will Brücken bauen. Zwischen Schüler/innen, die in Deutschland geboren sind und solchen, die aus Krisengebieten geflohen sind, und zwischen Jungen und Alten, die ähnliches aus ihrer eigenen Jugend kennen. Gezeigt werden Geschichten aus verschiedenen Zeiten, die sich überkreuzen und ähnlich sind. Gezeigt wird eine Performance mit starken Bildern, Poesie und Tiefsinn, die zum Denken anregt.

Tanz/Choreografie Kama Frankl

Regieassistenz Isabel Gudd

Künstlerische Leitung und Regie Lutz Pickardt

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr. Die Karten sind für 12 € an der Abendkasse erhältlich.


Dietrich-Keuning-Haus

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