Samstag, 9. April 2016

Kunstausstellung "Im wahrsten Sinne des Wortes" von Martina Wernicke

Martina Wernicke in ihrer Galerie
Es begann mit den Leinwandresten, die im Atelier der Dortmunder Künstlerin Martina Wernicke beim Rahmenbau regelmäßig anfallen. Sie wurden meterweise auf einen Haufen gelegt, auf eine schwarz bemalte Leinwand geklebt und mit einer alten Silbergabel drapiert. Diese so entstandene 3D Wandskulptur erhielt den Namen "Bandsalat" und war die erste aus einer Serie. Ein zusammengesetzes Hauptwort aus dem gängigen Sprachgebrauch erhielt damit eine bildhafte Darstellung der besonderen Art. Im weiteren Verlauf wurden zahlreiche Begriffe gefunden, die in einer künstlerischer Anordnung der mit dem Wort assoziativ verbundenen Gegenstände ihren Ausdruck fanden. Weitere Skulpturen erhielten Bezeichnungen wie "Feuerstelle", "Weißbrot", "Klammeraffe" und "Eierköpfe" um einige Exponate der Ausstellung zu nennen. Im Hinblick auf aktuelle politische Ereignisse erschuf die Künstlerin die Wandskulptur mit der Bezeichnung "Schwarzmalerei", die als Collage mit Zeitungsbildern vom Geschehen angefertigt wurde. Mit schwarzer Farbe wurden verschiedene Bereiche übermalt und der eigens dafür benutzte große Pinsel anschließend darauf geklebt. Die Ausstellung ist bis zum 30. April in der Galerie Wernicke, Harkortstraße 106 in Dortmund Hombruch zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 - 13 Uhr und 15-18 Uhr sowie Samstag 10-14 Uhr.

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