Sonntag, 8. Mai 2016

Europa durch die Brille des Schlagers: „Stadtgespräche im Museum“ über den Eurovision Song Contest

Dr. Ingo Grabowsky
Zwei Tage vor dem großen Finale des Eurovision Song Contests steht das Stadtgespräch im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK, Hansastr. 3) ganz im Zeichen des Schlagers. Seit 1956 versammelt der Lied-Wettbewerb, damals „Grand Prix Eurovision de la Chanson“, Millionen Menschen vor den Bildschirmen. Eine gesellschaftlich irrelevante Schlagershow? Oder prägt der „Grand Prix“ unser Bild von Europa und hat gar politische Relevanz? Diesen Fragen spürt Dr. Ingo Grabowsky vom LWL-Landesmuseum für Klosterkultur am Donnerstag, 12. Mai, 18 Uhr in einem Vortrag mit anschließender Diskussion nach. Anhand einiger künstlerischer Kulminationspunkte in der langen Geschichte des Wettbewerbs wagt der Vortrag einen Blick auf Europa durch die Brille des Schlagers. Der Eintritt ist frei.

Der Slavist und Historiker Dr. Ingo Grabowsky hat sich mit zahlreichen Ausstellungen und Büchern einen Namen als Experte für die Geschichte des Schlagers gemacht. Nach Stationen am Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und an der Ruhr-Universität Bochum ist Grabowsky seit 2014 Direktor und Geschäftsführer der Stiftung Kloster Dalheim, LWL-Landesmuseum für Klosterkultur.

Die Reihe „Stadtgespräche im Museum“ ist eine Kooperation zwischen MKK und TU Dortmund. Referentinnen und Referenten unterschiedlicher Disziplinen beleuchten in diesem Jahr das Oberthema „Europa. Grenzen und Identitäten“. Eine hauseigene FM-Anlage steht kostenlos zur Verfügung. Die nächste Veranstaltung am 19. Mai mit Dr. Andrea Mork dreht sich um „Das Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel“.

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