Montag, 16. Mai 2016

Viele Highlights bei der ExtraSchicht 2016

Das Dortmunder U wird bei der ExtraSchicht
 zum FoodLab-Ernährungslabor.

Bild: Bildlizenz: Alle Rechte vorbehalten Ruhr Tourismus/Duschner
Am 25. Juni geht die ExtraSchicht in ihre 16. Auflage: Mit 48 Spielorten in 20 Städten und vier "Neuzugängen" - darunter auch das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund.

Am 25. Juni fährt die Metropole Ruhr erneut eine ExtraSchicht. Von 18 bis 2 Uhr bittet das größte Kulturfest der Region in die industriekulturelle Welt des Ruhrgebiets. Rund 2.000 Künstler an 48 Spielorten in 20 Städten nutzen Hochöfen, Gasometer und Zechen als Bühne für mitreißende Shows, außergewöhnliche Performances, bewegende Konzerte, für spannende Führungen und abwechslungsreiche Mitmach-Aktionen.

Traditionell präsentiert die ExtraSchicht die Kreativität der gesamten Metropole Ruhr - von talentierten Nachwuchskünstlern über bekannte Fernsehstars bis hin zu etablierten Festivals.

Dabei sind unter anderen die Folkwang Universität der Künste, das Klavier-Festival Ruhr, das blicke filmfestival des ruhrgebiets, Mord am Hellweg, die Neue Philharmonie Westfalen, das Theater Titanick, die Lichtdesigner rost:licht, André Sarrasani & Friends, die Comedians Lisa Feller, Knacki Deuser, Helmut Sanftenschneider und John Doyle, Rapper Das Bo, Kabarettist Timo Wopp, Biopsychologe Onur Güntürkün, die Poetry Slammer Björn Gögge und Rainer Holl, das Schauspielerpaar Brambach und Sommer sowie die Dortmunder Physikanten, Deutschpop-Sängerin Lina Fai, Ruhrgebiets-Rocker Sebel u.v.m.
Von Rockabilly bis Rudelsingen

Thematisch reicht die Spannbreite von Rockabilly über Klassik bis zum Rudelsingen, kulinarisch von Schnittchen über Burger bis zu Insekten. Fulminante Feuerwerke und mitternächtliche Performances wiederum finden in Hochöfen, in Stahlwerken und auf Zechen die perfekte Kulisse. Und so stehen auch bei den Führungen die großen Themen des Ruhrgebiets auf dem Programm: Kohle und Koks, Eisen und Stahl.

Aber auch: Katakomben, Modefotografie, Astronomie, Elektrizität, Revierfußball und Kunst. Vorgetragen von Zeitzeugen, Bergleuten, Experten oder Schauspielern im Kostüm. Jeder Spielort schafft Raum für neue Erfahrungen und neue Welten. Exklusiv bietet die ExtraSchicht zudem einen Blick hinter die Kulissen des Duisburger Standortes von thyssenkrupp. Und im blauen Pumpwerk geht es zunächst in den Keller und dann zum Cocktail hinauf aufs Pumpwerksdach. Acht Stunden ExtraSchicht, acht Stunden lebendige Industriekultur.

Dank der 150 Shuttlebusse kann dabei jeder einzelne Besucher seine Tour von Spielort zu Spielort ganz individuell gestalten - und selbst die Anfahrt wird zum Vergnügen: Drei rollende Spielorte sorgen für die passende Vorbereitung. Besucher haben die Wahl zwischen einem klangvollen (Hoch-)Kulturerlebnis im KlassikExpress, knackig-knapper Pop-Literatur im ComedyExpress oder Fetenhits und Rockklassikern im KultExpress.
Spielorte in Dortmund

Kokerei Hansa
Die Balance der Gegensätze - Zwischen Natur und Technik, Vergangenheit und Zukunft: In einer Welt mit Artistik, Illumination und einer Performance auf der Druckmaschine

Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität
FoodLab - Das U als Ernährungslabor: Aquaponik, Urban Farming und Insektenküche als Ernährungsmodelle der Zukunft

Deutsches Fußballmuseum
Wir sind Fußball! Unser liebster Sport als Gesamterlebnis mit interaktiven Stationen auf 3.300 Quadratmetern mit über 1.600 Exponaten

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Elvis Presley, Rock’n’Roll, eine Feuershow der Chabernaq Company und die "Kumpel Anton" Ausstellung holen "Die wilden 60er" in die Zeche

DASA - Arbeitswelt Ausstellung
Humor mit Hirn und Harmonie... nennt sich das, wenn Wortgefechte und Gehirnakrobatik und eine Udo Jürgens-Revue aufeinandertreffen

Kulturort Depot
Ums Blitzlicht drehen sich Kreativ-Workshops und Selfie-Aktionen, Foto-Slams und die Ausstellung "World Press Photo" bei der "Nacht der Fotografie"

Brauerei-Museum
Braukunst trifft Wortkunst, wenn Gögge und Holl slammen. Da finden Poetry und Bier zusammen zu einem ganz neuen Reinheitsgebot

Hoesch-Museum
Wilde 60er-Jahre: Eine Ausstellung zum Septemberstreik 1969 und der Fusion Hoesch und Dortmund Hörder Hüttenunion 1966 machen jüngste Geschichte lebendig

Das Ticket bietet Zugang zu allen 48 Spielorten und gilt in allen 150 Shuttlebussen der ExtraSchicht sowie für alle Fahrten im Nahverkehrsnetz des VRR und VRL (2. Klasse) - und zwar am 25. Juni 2016 ganztägig bis 7 Uhr am Folgetag. Das Ticket kostet im Vorverkauf 17 Euro, an der Tageskasse 20 Euro (14 Euro ermäßigt), Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Ein 4-Personen-Ticket gibt es für 58 Euro.

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