Montag, 17. Oktober 2016

Fletch Bizzel mit kunstseidenem Mädchen und Nervensäge

Bianka Lammert in "Das kunstseidene Mädchen"
Hier kommt das Programm im Theater Fletch Bizzel am kommenden Wochenende:

Fr. 21. Okt. 20.00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Theater Fletch Bizzel Produktion „Das kunstseidene Mädchen“

Von Gottfried Greiffenhagen - nach einem Roman von Irmgard Keun
Regie: Hans-Peter Krüger. Mit: Bianka Lammert. Musikalische Begleitung: Oleg Bordo

Bianka Lammert spielt das kunstseidene Mädchen als eindrucksvolle Geschichte einer wilden Sehnsucht nach selbstbestimmtem Glück und der prallen Fülle des Lebens, die den Zuschauer, wie Kurt Tucholsky bemerkte, „unwiderstehlich in einen Wirbel von toller Laune, tiefem Gefühl und tragischer und komischer Verstrickung hineinzieht.” Begleitet wird sie dabei von dem Pianisten Oleg Bordo, der mit den Evergreens der ausgehenden Weimarer Republik - von Friedrich Holländer bis zu den Comedian Harmonists - den Musik-Revue-Soundtrack der 30er Jahre beisteuert und damit den atmosphärischen Background für ein faszinierendes Theatersolo liefert.

Sa./So. 22./23. Okt. 20.00 Uhr / So. 18.00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel „Die Nervensäge“

Text: Francis Veber, Regie: Matthias Kutschmann
Mit: Murat Kayi, Hans-Peter Krüger, Angelo Micaela, Sandra Schmitz und Betty Stöbe
Ralph, ein Profi-Killer, soll im Auftrag der Mafia einen unbequemen Kronzeugen umnieten.
Vis-a-vis vom Gericht checkt er in ein Hotel ein. Von dort will er den Verräter mit einem präzisen Schuss erledigen. Das Nebenzimmer aber hat ausgerechnet der spleenige Pignon gemietet. Seine Frau hat ihn verlassen und er will sich umbringen. Der Versuch sich in der Dusche zu erhängen geht gründlich schief und alarmiert den Killer nebenan. Ralph will natürlich jede Unruhe vermeiden, ein Selbstmörder würde seinen schönen Plan zerstören. Widerwillig spielt er den Therapeuten und versucht Pignon zu beruhigen. Der Irrsinn nimmt seinen Lauf ...

„Die Nervensäge“ ist eine rasante Komödie, sie wurde unter dem Titel „Buddy,Buddy“ mit Walther Matthau und Jack Lemmon verfilmt. Das turbulente Drama lebt vom urkomischen Verwirrspiel der beiden Protagonisten, sie verwickeln nicht nur sich selbst, sondern auch das Hotelpersonal, die Ehefrau, einen Arzt und die Polizei in ein quirliges Slapstickspektakel, an dessen Ende die Nerven blank liegen und die Lachmuskeln einen Kater haben.

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