Freitag, 28. Oktober 2016

Schriftsteller Karl-Markus Gauß führt bei den „Stadtgesprächen im MKK“ in ein unbekanntes Europa

Karl-Markus Gauß (© Kurt Kaindl)
Ausflüge in ein unbekanntes Europa, geschildert aus der Perspektive eines Schriftstellers: Das gibt es bei den nächsten „Stadtgesprächen im MKK“. Der Salzburger Autor Karl-Markus Gauß kommt am Donnerstag, 3. November, 18 Uhr in die Rotunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte (Hansastr. 3) und liest aus seinen Erzählbänden „Im Wald der Metropolen“ und „Die Hundeesser von Svinia“. Der Österreicher führt sein Publikum an die äußeren und inneren Ränder Europas, zu kleinen und kleinsten Völkern mit Sprachen und Kulturen, die auch in der EU weithin unbekannt sind. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an den Vortrag darf diskutiert werden. Die Buchhandlung LITFASS Bücher & Medien ist mit einem Büchertisch vertreten.

Gauß erzählt u.a. von Svinia im Osten der Slowakei, wo die Ärmsten der Europäer leben: Roma, die so lange umgesiedelt und verfolgt wurden, bis sie ihre eigene Geschichte vergaßen. In seinem Erzählband „Im Wald der Metropolen“ führt Gauß seine Leser u.a. von Burgund nach Transsilvanien, von Thüringen nach Griechenland, er berichtet von den Straßen von Bukarest oder dem Niemandsland zwischen Slowenien und Kroatien. Er erzählt, so der Klappentext, „eine Kulturgeschichte von Europa, wie wir sie … bisher noch nicht gekannt haben“.

Die Reihe „Stadtgespräche im Museum“ ist eine Kooperation zwischen MKK und TU Dortmund. Referentinnen und Referenten unterschiedlicher Disziplinen beleuchten in diesem Jahr das Oberthema „Europa. Grenzen und Identitäten“.

Eine hauseigene FM-Anlage steht kostenlos zur Verfügung. Die nächste Veranstaltung am 10. November mit Prof. Dr. Walter Demel beleuchtet den „Adel als europäisches Phänomen“.

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