Sonntag, 4. Dezember 2016

Reinoldikirche: Kreiskantorei Dortmund bringt Werke von Vater und Sohn Bach zum Klingen

Im Konzert der Kreiskantorei Dortmund am Samstag, 17. Dezember 2016, 18 Uhr in der Reinoldikirche erklingen zwei wunderbare Werke von Vater und Sohn Bach, die "Lutherische Messe A-Dur" von Johann Sebastian Bach und das "Magnificat" seines zweitältesten Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach.

Johann Sebastian Bachs "Lutherische Messe A-Dur" ist in Leipzig 1738 entstanden. In diesem Werk sind das "Kyrie" und das "Gloria in excelsis" vertont. Die Komposition enthält zahlreiche Passagen für den Chor, der sich jeweils in kurzen Abschnitten mit den Solisten abwechselt.



Durch diese kleingliedrigen Wechsel und die besondere Farbigkeit der Instrumentierung mit Flöten und Streichern ist die Messe sehr unmittelbar in ihrer Wirkung. Die Messe hat den Umfang einer Bach-Kantate, d.h. eine Aufführung dauert etwa eine halbe Stunde.

Carl Philipp Emanuel Bach hat sein "Magnificat" - den biblischen Lobgesang der Maria - 1748 komponiert und es später immer wieder aufgeführt und bearbeitet. Es ist im frühklassischen "empfindsamen" Stil komponiert. Die einzelnen Sätze des Werkes präsentieren jeweils eine menschliche Emotion - die Freude, die Barmherzigkeit, die Erhabenheit. Das "Magnificat" hat einen sehr festlichen und freundlichen Grundcharakter.

Das Konzert beginnt mit dem ruhigen Adventslied "O komm, o komm, du Morgenstern" in einer Vertonung des englischen Komponisten David Willcocks.

Kontrastierend zwischen den beiden Bach-Werken erklingt die Motette "Also hat Gott die Welt geliebt" von Heinrich Schütz aus der "Geistlichen Chormusik 1648".

Also Solisten wirken Jenny Haecker, Sopran und Gerrit Miehlke, Bass mit. Beide haben schon seit vielen Jahren in Konzerten der Kreiskantorei die Zuhörer erfreut und angerührt. Als Altistin ist Rebecca Blanz aus Warendorf bzw. Wien dabei. Den Tenorpart hat der Detmolder Tenor Florian Feth übernommen.

Die Kreiskantorei Dortmund wird begleitet vom Ensemble St. Georg aus Lünen mit seinem Konzertmeister Michael Rothkegel. Die Leitung hat Wolfgang Meier-Barth.


Karten gibt's auch an der Abendkasse.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen