Donnerstag, 9. Februar 2017

"Exodus" in der Westfalenhalle: Superior Hardcore in Dortmund

Dass das Konzept ankommt, bewies
 die Premiere von EXODUS im Februar 2016
Bild: EXODUS
Sieben Hardcore-Teams präsentieren am Samstag, 11. Februar, in der Westfalenhalle verschiedene Bereiche von Hardcore, Frenchcore, Industrial, Up-Tempo und Future Hardcore auf einem Floor.

Nach der gelungenen Premiere im Februar 2016 findet das Festival EXODUS am 11. Februar 2017 zum zweiten Mal statt. Das LineUp besteht aus rund 30 Künstlern, darunter Superstars der Hardcore-Szene wie "Angerfist" und "Miss K8". Verteilt auf sieben DJ-Teams präsentieren sie die härtesten Stilrichtungen der elektronischen Musik in einer Art Wettkampf.

Zum Festival gehört auch ein innovatives Bühnenkonzept: Die sich drehende "Center Stage" ermöglicht den Besuchern einen 360-Grad-Blick auf die Bühne. Gefeiert wird in der Halle 1 der Dortmunder Westfallenhallen. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 10.000 Besuchern. Eine Arena, sieben Teams, "Superior Hardcore": Was in der Kurzfassung wie eine Sport-veranstaltung klingt, ist in Wirklichkeit ein Highlight für Fans der harten elektronischen Musik.

Das Konzept ist neu: Sieben DJ-Teams präsentieren nacheinander die verschiedenen Stilrichtungen von Hardcore. "Frenchcore", "Industrial", "Up-Tempo" und "Future Hardcore" heißen einige der Subgenres, die bei EXODUS gespielt werden. Pro Team legen vier DJs auf, die sich stilistisch nahestehen und gemeinsam ein Set zusammen-stellen – so entsteht eine Art "Wettkampf" unter den Subgenres.

Die international besetzen Teams bestehen aus insgesamt 30 Künstlern, darunter einige der erfolgreichsten Hardcore-DJs weltweit. Im Team "Grand Masters" kämpfen gleich mehrere Megastars der Szene: Der niederländische DJ "Angerfist" gilt als der aktuell beste Hardcore-DJ der Welt. Bei seinen Solo-Auftritten füllt er ganze Hallen und Stadien. Mit dabei sind auch "Tha Playah" und "Furyan" vom bekanntesten Label derSzene "Neophyte Records". Der Remixer und Produzent "Re-Style" ist der Vierte im Bunde der "Grand Masters", zusammen kommen diese auf über 1,25 Mio. Facebook-Fans.

Mit dem Vorurteil, Hardcore sei eine rein männlich dominierte Musiksparte, räumt das Team "Female Fatality" auf. Seite an Seite kämpfen "Miss K8", "DaY-mar", "Miss Hysteria" und "Icha". "Miss K8" zählt zu den bekanntesten Vertreterinnen des Hardcores und ist eine der erfolgreichsten weiblichen DJs überhaupt. Die Ukrainerin legte bereits auf den größten Festivals der Szene (z. B. SYNDICATE) auf.

Die "Arena" – die Halle 1 der Westfalenhallen – kennen viele Fans der elektronischen Musik bereits von Veranstaltungen wie "MAYDAY" und "SYNDICATE". Das Besondere bei EXODUS ist das Bühnenkonzept: In der Mitte der Halle befindet sich eine "Center Stage", die von riesigen LED-Wings umgeben ist und sich fortwährend um die eigene Achse dreht. "Bei EXODUS steht die Gemeinschaft im Vordergrund", erklärt Oliver Vordemvenne (I-Motion). "Die DJ-Teams spielen nicht nur ihre Sets, sondern sie feiern hautnah mit den Fans. Dazu gehört auch, dass alle Besucher einen guten Blick auf die Bühne haben. Mit der ‚Center Stage‘ haben wir eine spannende 360-Grad-Lösung gefunden."

Dass das Konzept ankommt, bewies die Premiere von EXODUS im Februar 2016. "So eine krasse Nacht", "oberhammergeil!" "absoluter Wahnsinn" – in den sozialen Medien zeigten sich die Besucher begeistert vom neuen Festival. Dem Ruf "Bitte nächstes Jahr wieder!", kommen die Macher von EXODUS (I-Motion in Zusammenarbeit mit Art of Dance) nur zu gerne nach. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 10.000 Besuchern in den Westfalenhallen.

EXODUS
Westfalenhallen Dortmund
Programm [pdf, 515 kB]

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