Montag, 6. März 2017

DASA-Ausstellung demonstriert Katastrophenschutz

Highlight der Ausstellung ist
 unter anderem ein Erdbeben-Simulator
Bild: Dortmund-Agentur / Anja Kador
Wie gehen Menschen mit Katastrophen und Unglücksfällen um? Die neue Ausstellung "Alarmstufe Rot" zeigt in der DASA Arbeitswelt Ausstellung, was passiert, wenn es passiert ist.

Naturkatastrophen wie ein Erdbeben oder Vulkanausbrüche brechen "einfach so" über die Bevölkerung herein. Da heißt es, möglichst schnell und effizient zu "reagieren". Hier helfen ausgeklügelte Technik, beherztes Zupacken und besonnene Verhaltensregeln, um im Fall der Fälle den Schaden gering zu halten. 

Andere Unglücke könnte man indes im Vorfeld verhindern: Gesetze legen fest, welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, zum Beispiel damit Industrieunfälle gar nicht erst passieren. Doch nicht immer genügen nur Vorschriften. Wer gut ausgebildet ist, macht weniger Fehler und kann im Krisenfall vorausschauend handeln. Gezieltes Training ist für viele Berufe daher unabdingbar.

Die Ausstellung "Alarmstufe Rot" zeigt in fünf Stationen und auf rund 800 Quadratmetern Beispiele bekannter Tragödien aus der Natur, dem Verkehr oder der Industrie.

Erdbeben-Simulator und Wetter-Station


Einige interaktive Exponate geben einen lebendigen Einblick ins Auge des Vulkans, auf eine Rettungsinsel oder in die Wirren eines Chemie-Unglücks. Auch der Sinn eines Sicherheitsgurts kann am eigenen Leib erfahren werden, wenn sich Mutige in ein sich überschlagendes Auto setzen

Original-Objekte wie intelligente Kleidung oder Rettungsroboter führen die gefährlichen Arbeitsbedingungen der Helfer vor Augen und machen klar, wie komplex Rettungseinsätze von Statten gehen. Ein besonderer Hingucker ist der Nachbau der lebensgroßen Kapsel Fenix 2, mit der 33 Bergleute gerettet wurden. Sie waren 70 Tage lang bis 720 Meter tief durch den Zusammenbruch der San Jose Mine in Chile eingeschlossen.

"Alarmstufe Rot" ist eine Produktion des Parque de las Ciencias im spanischen Granada, mit dem die DASA eng kooperiert. Dort ist im Gegenzug die DASA-Erfolgs-Schau "Die Roboter" zu sehen.

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