Samstag, 18. März 2017

Fine Frau und Lange Fuhr: Ein Sonntagsspaziergang durch die Werkssiedlung Oberdorstfeld

Ein Blick in die Straße Lange Fuhr um 1960
Bild: Stadtarchiv Dortmund
Seit 1993 ist sie offiziell ein Denkmal: die Werkssiedlung Oberdorstfeld. Die Siedlung wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nach dem Vorbild einer Gartenstadt vom Essener Architekten Oskar Schwer entworfen und ab 1913 von der Gewerkschaft Dorstfeld, der Eigentümerin der Zeche Dorstfeld, errichtet. Ein Spaziergang durch die historische Siedlung ist nun neu im Angebot der Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum: Am Sonntag, 19. März, 14 Uhr führen Dr. Rosemarie E. Pahlke und Peter Fuchs durch Oberdorstfeld. 

Sie erzählen von den Wohn- und Lebensverhältnissen der Bergarbeiter, die sich in der Anlage der Siedlung widerspiegelt, und von den Herausforderungen, das historische Erscheinungsbild der Siedlung zu erhalten. Los geht der 1,5-stündige Spaziergang an der Gaststätte „Hicc Up“ an der Wittener Straße 205.

Der Rundgang kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Tickets gibt es an der Kasse des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Telefon (0231) 50-25525. Gäste von außerhalb erhalten eine Rechnung.

Die Dortmunder Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum können auch separat gebucht werden, zum Beispiel für eine Geburtstagsfeier, einen Betriebsausflug oder für externe Gästegruppen. Infos unter Telefon (0231) 50- 24876.

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