Montag, 26. Juni 2017

3 aus 10: Theaterreise zeigt künstlerische Vielfalt der RuhrBühnen

Das erste Gemeinschaftsprojekt der RuhrBühnen feiert am 1. Oktober 2017 Premiere: „JackPott“ ist der Titel einer Theaterreise durch sieben Städte des Ruhrgebiets, an der sich Theater Hagen, Theater Dortmund, Schauspielhaus Bochum, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, PACT Zollverein und Schauspiel Essen, Theater Oberhausen, Theater an der Ruhr und Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim sowie Schlosstheater Moers mit eigenen Inszenierungen beteiligen. Zum Abschluss des ganztägigen Programms in der Jahrhunderthalle Bochum steuert die Ruhrtriennale einen musikalischen Epilog bei und laden alle Theater die Reisenden zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Der Vorverkauf für die rund 1.000 Tickets läuft seit dem 21. Juni.

Die Theaterreise ist mehr als eine facettenreiche Entdeckungstour durch die Theaterlandschaft Ruhr. Sie nimmt das Publikum mit auf eine künstlerische Erkundungsfahrt, die aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der einzelnen Inszenierungen nach dem aktuellen Zustand unserer Gesellschaft und der Zukunft der Welt um uns herum fragt: Wohin geht unsere Reise? Dazu begibt sich das Publikum auf sechs unterschiedlichen Routen in insgesamt 23 Bussen auf eine Entdeckungsreise zu jeweils drei Aufführungen der RuhrBühnen in drei Theatern. Welche Theater in welchen Städten dies sein werden, bleibt den Besuchern*innen auch beim Ticketkauf verborgen: „Jackpott“ ist ein theatralisches Blind-date - für welche 3 aus 10 Aufführungen das gekaufte Ticket steht, bleibt dem Zufall überlassen. Theater Überraschung!

Auf diese Weise bilden das Motiv der „Reise“ und die Frage nach dem Ziel, in mehrfachem Sinne die Grundmelodie und die verbindende Klammer dieses ersten Gemeinschaftsprojektes der RuhrBühnen.

Jenseits dieses gemeinsamen dramaturgischen Ausgangspunktes sind die Genres und theatralischen Formate, die das Publikum auf den jeweiligen Routen der Theaterreise erwarten, so vielfältig wie die Theaterlandschaft Ruhr selbst. Vom Musiktheater bis zur Performance, vom Schauspiel bis zur „Opera“ zeigen die RuhrBühnen alle Spielarten des Theaters - wie gewohnt auf künstlerisch höchstem Niveau.

Mehr als 100 Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen sowie zahlreiche Chöre sind am Projekt „JackPott“ beteiligt, auf gut 21 Stunden summiert sich die Spieldauer aller Aufführungen dieses Tages. Die Theaterreise startet am 1. Oktober an der Jahrhunderthalle in Bochum. Der Check-in beginnt um 9 Uhr. Die Abfahrtszeiten der einzelnen Routen variieren, detaillierte Angaben dazu gibt es auf den Tickets und an der Hotline.

Zum Ende der Reise kehren alle Busse zwischen 17 und 18 Uhr zur Jahrhunderthalle in Bochum zurück. Hier erwartet die Reisenden ein musikalischer Epilog der Ruhrtriennale, die an diesem Tag den Staffelstab an die städtischen Theater übergibt.

Ein gemeinsames Abendessen für die beteiligten Ensembles und die Besucher*innen der Theaterreise bildet dann den Abschluss der ersten gemeinsamen Veranstaltung der RuhrBühnen, mit dem die Theater städteübergreifend neugierig machen auf ihr aktuelles Spielzeitprogramm.

Tickets und Informationen ab sofort unter www.ruhrbuehnen.de/jackpott  und Telefon 01806/18 16 20 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 € pro Anruf)

Preis pro Person: 44,- € / ermäßigt 24,- €

„JackPott - eine Reise zu den RuhrBühnen“ ist eine Veranstaltung des Regionalverbands Ruhr in Kooperation mit den RuhrBühnen, der Kultur Ruhr GmbH und der Ruhr Tourismus GmbH. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Stimmen zur Theaterreise:

Florian Fiedler, kommissarischer Sprecher der RuhrBühnen und designierter Intendant Theater Oberhausen

„Wohin geht die Reise? Wohin entwickeln sich unsere Gesellschaften und wie können wir als Theatermacher*innen eingreifen, damit das Ziel einer aufgeklärten, offenen und demokratischen Gesellschaft nicht aus dem Blick gerät. Das sind die Fragen, die alle RuhrBühnen beschäftigen und die deshalb auch Thema der Theaterreise „JackPott“ sind.“

Michael Schulz, Sprecher der RuhrBühnen und Intendant des MIR in Gelsenkirchen

„Jedes Theater ist aus sich heraus stark, weil es einem künstlerischen Eigensinn folgt. Das Netzwerk der RuhrBühnen bringt also starke Partner kooperativ zusammen und stellt so ein kulturpolitisches Kraftzentrum dar, das viele Dinge ermöglicht, die jedes einzelne Haus allein niemals umsetzen könnte.“

Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale

„Ich habe von Anfang meiner Zeit bei der Ruhrtriennale die Zusammenarbeit mit den Stadttheatern gesucht und ein Projekt wie „The Rest is Noise“ mit den RuhrBühnen realisiert. Mit unserer gemeinsamen Theaterreise „JackPott“ gehen wir jetzt einen weiteren großen Schritt nach vorn und tun das, was unsere Aufgabe ist: Neues wagen!“



Jürgen Fischer, Veranstalter RVR und Sprecher der RuhrBühnen

„Das Theaternetzwerk der RuhrBühnen ist ein starkes Stück Nachhaltigkeit von RUHR.2010 und ein gutes Beispiel dafür, dass regionale Kooperation sich lohnt und die Kulturmetropole Ruhr lebt. Der Regionalverband Ruhr als Mit-Initiator ist froh, dass es gemeinsam mit der der Kultur Ruhr GmbH und der RuhrTourismus GmbH gelungen ist, sehr gute Rahmenbedingungen für das erste Gemeinschaftsprojekt der RuhrBühnen zu schaffen. Besonderer Dank gilt den Förderern für ihre finanzielle Unterstützung des Projektes.“



Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH:

„Die erste gemeinsame Veranstaltung des neugegründeten Netzwerks der RuhrBühnen ist eine wichtige Initialzündung, um die Theaterlandschaft des Ruhrgebiets auch über die eigene Stadtgrenze hinaus zu erleben. Die RuhrBühnen tragen durch die städteübergreifende Kooperation dazu bei, das Ruhrgebiet als wichtigen Kulturstandort noch bekannter zu machen.“

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