Donnerstag, 8. Juni 2017

Klangvokal-Musikfestival mit Barockmusik, Händel, Pianos und Chansons

Die ersten zwei Wochenenden Klangvokal-Musikfestival konnten die Besucher bereits erleben. Diese Woche geht es erst am Freitag weiter. Mit dem Ensemble Correspondances unter der Leitung von Sébastien Daucé geht es in die St. Bonifatiuskirche. Mit ihrem Programm „Klänge der Nacht“ werfen die Musiker einen Blick in die reiche französische Musikgeschichte des 17. Jahrhunderts. Zauberhaft und verspielt wird es einen Tag später im Orchesterzentrum|NRW: Georg Friedrich Händels barocke Oper „Acis and Galatea“ steht auf dem Programm. In diesem Fall nicht nur was für die Ohren, sondern auch was fürs Auge. 


Das Collegium Marianum wird unterstützt von Puppenspielern, die das musikalische Vergnügen um Liebe und Eifersucht liebevoll in Szene setzen werden. Wir beschließen das Wochenende am Sonntag mit gleich zwei Konzerten im Jazzclub domicil. Am Vormittag gibt es Musik für Kinder und Familien mit „Piano Plus“. Die große Formation mit drei Pianos, Streichern, E-Gitarre und vielen anderen Instrumenten, wird unterstützt von NIA und Uli Wewelsiep. Am Abend reist Vakia Stavrou mit dem Publikum in ihre Heimat Zypern und beschenkt sie mit ihren Chansons vom Mittelmeer.

Klänge der Nacht



Freitag, 9. Juni, 20 Uhr, St. Bonifatiuskirche Französische Barockmusik von Henry du Mont, Antoine de Boësset, Étienne Moulinié, u.a.

Mit: Ensemble Correspondances (Frankreich) Sébastien Daucé (Leitung)
Karten: 15/20/25/29,50 Euro

Bei ihrem Klangvokal-Debüt 2015 beeindruckten Shootingstar Sébastien Daucé und sein Ensemble Correspondances mit ihren filigranen Interpretationen erlesener französischer Barockmusik. Inzwischen feiern Publikum und Presse die jungen Franzosen in ganz Europa, 2016 wurden sie u.a. mit dem ECHO Klassik geadelt. Nun warten die Franzosen mit einem neuen Programm auf, das Einblicke in die reiche französische Musikgeschichte des 17. Jahrhunderts bietet und viele Entdeckungen bereithält.

Georg Friedrich Händel


Acis and Galatea Samstag, 10. Juni, 19.30 Uhr, Orchesterzentrum|NRW Masque (1718), Szenische Aufführung mit Puppen

Mit: Sophie Junker (Sopran), Benedikt Kristjánsson (Tenor), Patrick Grahl (Tenor), Tomáš Král (Bariton), Tomáš Lajtkep (Tenor), Collegium Marianum, Marionettentheater Buchty a loutky (beide aus Prag), Jana Semerádová (Musikalische Leitung), Vít Brukner (Inszenierung)
Karten: 15/20/25/29,50 Euro

2014 wurden die beiden Ausnahmeteams aus Prag bei ihrem gemeinsamen Klangvokal-Debüt gefeiert. Jetzt kehren das mit hervorragenden Sängern und Instrumentalisten besetzte Collegium Marianum und die Puppenspieler von Buchty a loutky zurück, um ihre neue Produktion von Händels „Acis and Galatea“ zu präsentieren: ein kurzweiliges musikalisches Vergnügen um Liebe und Eifersucht, bei dem Marionetten und Topsänger aus Fleisch und Blut schon mal Händchen halten.

PIANO PLUS


Familienkonzert | empfohlen für Kinder von 5 bis 12 Jahren Sonntag, 11. Juni 2017, 11 Uhr, domicil

Mit: Antonia Wohlgemuth, Uli Wewelsiep
Karten: 7 EURO (ermäßigt 5 EURO)
Soundzz — das junge domicil
In Kooperation mit dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund

Vielschichtige Arrangements sind das Markenzeichen von Piano Plus, einer größeren inklusiven Formation mit drei Pianos sowie Streichern, E-Gitarre, vielen anderen Instrumenten und zwei markanten Sängerinnen. Die Formation unter Leitung von Claudia Schmidt bietet eine prickelnde Mischung aus Minimal Music, Weltmusik und Jazz. Mit dabei sind an diesem Vormittag Antonia Wohlgemuth, die als Singer-Songwriterin NIA im Folk-Rock-Jazz-Stil Erfolge feiert, und Uli Wewelsiep, der aktuell erfolgreich mit dem „Electric Duo“ sowie mit einer Hommage an Frank Sinatra unterwegs ist.

Vakia Stavrou


Sonntag, 11. Juni, 20 Uhr, domicil
Chansons vom Mittelmeer

Mit: Vakia Stavrou (Gesang, Gitarre), Carlos Bernardo (Gitarre), Octavio Angarita (Violoncello), Guillaume Robert (Kontrabass), Inor Sotolongo
(Percussion)
Karten: 20 Euro (ermäßigt 14 Euro), teilbestuhlt

Die Magie Zypern – Vakia Stavrou im domicil Die zyprische Sängerin Vakia Stavrou fasziniert mit klaren melodischen Liedern, bei denen ihr bewegender Gesang von Gitarren und einem sensiblen Kammerensemble unterstützt wird. Den Klang ihrer samtigen Stimme entfaltet sie zur Begleitung internationaler Instrumentalisten, mit denen sie abwechselnd griechische Töne anschlägt, jazzig-brasilianische Rhythmen oder argentinischen Tango aufgreift oder an den portugiesischen Fado erinnert

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