Samstag, 22. Juli 2017

Dortmund wieder beim Tag des offenen Denkmals dabei

Dortmunds Denkmäler zeigen vielfältige Facetten
 des Mottos „Macht und Pracht“. Die Anlage der
 ehemaligen Zeche Zollern ist nicht nur prächtig; 
sie demonstriert auch die einstige Macht
 der Montanindustrie im Ruhrgebiet.
Bild: LWL-Industriemuseum, Holtappels
Mit 50 Programmpunkten beteiligt sich Dortmund am 10. September wieder am deutschlandweiten Tag des offenen Denkmals 2017. Der Tag steht unter dem Motto "Macht und Pracht".

Zum 24. Mal beteiligt sich Dortmund in diesem Jahr am Tag des offenen Denkmals. Alle Interessierten sind am zweiten Sonntag im September eingeladen, rund 50 historische Orte und Gebäude in allen Stadtbezirken aus einer besonderen Perspektive kennenzulernen. 

Das bundesweite Motto "Macht und Pracht" verspricht ein facettenreiches Programm, denn Dortmund blickt auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück. Denkmäler aus mehreren Jahrhunderten, von der Romanik bis zu den oft unterschätzten Bauten der Siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts, erzählen davon und laden zu einem Ausflug in Dortmunds Geschichte ein.

Abwechslungsreiches Programm: 50 kostenfreie Veranstaltungen


Die in Deutschland einzigartige Maschinenhalle des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern mit ihrem Jugendstil-Portal und die St. Johann-Baptist Kirche in Brechten mit ihren herausragenden Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert bilden Start- und Schlusspunkt eines abwechslungsreichen Programms. Zahlreiche Führungen und Rundgänge werden nur am Tag des offenen Denkmals angeboten. So führen Fachleute zur Burgruine Syburg und zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal, durch das Kaiserstraßenviertel, durch die ehemalige Werksiedlung Oberdorstfeld, vom Volksbad bis zum Westfalenpark und über den Ostfriedhof.

Einige Gebäude, die für die Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind, öffnen am Sonntag, 10. September 2017, ihre Türen: zum Beispiel das frühere AOK-Gebäude am Königswall, ein Privathaus im Kaiserstraßenviertel, das Verwaltungsgebäude der Union Hüttenwerke an der Rheinischen Straße, die ehemalige Waschkaue der Zeche Dorstfeld, Schloss Bodelschwingh oder die Hörder Burg. Für einzelne Veranstaltungen ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich.

Engagiert und bestens informiert: Die Veranstalter


Neben mehreren Museen und der Stiftung Industriedenkmalpflege laden zahlreiche Ehrenamtliche, Kirchen und Schulklassen des Fritz-Henßler-Berufskollegs am Sonntag, 10. September 2017, dazu ein, mehr über "ihre Denkmäler" zu erfahren. Viele Vorträge, Führungen, Ausstellungen und Konzerte sowie Spaziergänge wurden eigens für diesen Tag konzipiert.

Ansprechpartner am Tag des offenen Denkmals sind Menschen, die sich mit "ihrem" Denkmal bestens auskennen und sich für deren Erhalt und Pflege auch an den restlichen 364 Tagen im Jahr engagieren. Mit dem neuen Programmheft möchte die Stadt Dortmund Interessierten auch ans Herz legen, mit den engagierten und kundigen Veranstaltern ins Gespräch zu kommen. Es lohnt sich: Sie bringen Dortmunds Denkmäler zum Sprechen.

Erleichtert die Orientierung: Druckfrische Programmbroschüre


In diesen Tagen ist die Programmbroschüre der Stadt Dortmund druckfrisch erschienen. Die Herstellung der reich bebilderten Broschüre wurde durch eine großzügige Spende der Sparkasse Dortmund ermöglicht. Die 50 Programmpunkte werden ausführlich beschrieben, eine Übersichtskarte erleichtert die Orientierung über die vorgestellten Orte. Weiter beinhaltet die Broschüre, Aufsätze von acht Expertinnen und Experten, die eigens für dieses Heft die baulichen Ausprägungen von "Macht und Pracht" seit dem Mittelalter bis in die Gegenwart unter ihre persönliche Lupe genommen haben.

Öffel-Tag: Kostenlos mit Bus und Bahn unterwegs


Fahrgäste können mit dem Öffel-TagesTicket die Standorte des Tags des offenen Denkmals "anöffeln", sie können sich an diesem Sonntag in ganz Dortmund mit Bus und Bahn kostenlos bewegen. Bis zu zwei Erwachsene mit beliebig vielen eigenen Kindern unter 15 Jahren fahren mit dem Öffel-TagesTicket am 10. September kostenlos auf allen Stadtbahn- und Buslinien von DSW21. (Für S-Bahnen, RE- und RB-Linien sowie auf dem Stadtgebiet von Lünen oder Schwerte gilt das Ticket nicht.) Die Öffel-TagesTickets werden zusammen mit einem Gewinnspiel am 4., 5. und 6. September kostenlos an alle Dortmunder Haushalte verteilt. Wer kein Ticket erhalten hat, kann dies zwischen dem 7. und 9. September an einer der 45 externen DSW21-Vertriebsstellen erhalten, solange der Vorrat reicht. Die Tickets sind dann auch in den KundenCentern Petrikirche und Hörde sowie dem HaltePunkt Kampstraße erhältlich. Ab Mitte August können Touren von Denkmal zu Denkmal mit dem Fahrtenplaner auf Bus und Bahn ganz einfach geplant werden.

Die kostenlose 120-seitige Programmbroschüre liegt ab sofort an vielen Orten im Stadtgebiet aus: im Rathaus, in der Tourist-Information in der Kampstraße, in den Bezirksverwaltungsstellen, in den DSW21-KundenCentern, in Bibliotheken, im Stadtarchiv, im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte oder bei der Denkmalbehörde im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt am Burgwall.

Außerdem steht die Broschüre zum Download bereit unter
Broschüre Tag des offenen Denkmals 2017 [pdf, 4,9 MB]
Tag des offenen Denkmals

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