Donnerstag, 13. Juli 2017

Künstlermarkt OpenArts am Phoenix-See

Ein Kunstevent an der Stelle, an der früher
Stahl gekocht wurde, ist wirklich einzigartig
Bild: OpenArts Dortmund
Die Kunstveranstaltung OpenArts Phoenix-See auf der Kulturinsel am Kai ist seit fünf Jahren ein Highlight am See. In diesem Jahr am 16. Juli von 11 bis 18 Uhr. Bei freiem Eintritt erwartet die Besucher ein abwechslungsreicher Künstlermarkt.

Seit der Phoenix-See im Frühjahr 2011 geflutet wurde, müssen Hörder Anwohner nicht weit fahren, um ans Wasser zu kommen. 

Ein Kunstevent an der Stelle, an der früher Stahl gekocht wurde, ist wirklich einzigartig. Dazu zählt außerdem die Lage am Wasser, aber auch die Künstlerinnen und Künstler selbst. Bereits im Einzelfall international, jedenfalls überregional hat sich das Event in den letzten fünf Jahren weit herumgesprochen. Diesmal mit dabei sind wie jedes Jahr holländische Teilnehmer, so z.B. Doris Davina (Malerei), aber auch eine Teilnehmerin aus Belgien, Marijke Vissia (Malerei). Ebenfalls weit fahren müssen zwei Künstlerinnen aus dem Großraum Stuttgart, Susanne Höllinger (Elektronikkunst) und Silke Brose (Malerei). Aus Dortmund-Hörde sind dabei Iris Völzmann-Handke, Igor Jablunowskij, Birgit Dieckhaut und Michael Wienand.


Das Spektrum an Kunst wird breit gehalten


So sind in diesem Jahr Werke aus der Genre der bildenden Kunst Design, Graffiti in Holz, Skulpturen, Holzarbeiten, Glaskunst, Objekte, Fotografien, Grafiken und Scherenschnitte dabei.

"Wir freuen uns, dass sich immer mehr Künstlerinnen und Künstler melden, um bei uns mitzumachen", bemerkt Frau Hiddemann Holthoff, die ebenfalls als Künstlerin mit ihrer Malerei auf dem OpenArts Phoenix-See vertreten sein wird. "Vereinzelt nehmen wir auch Kunsthandwerk auf, aber im Grunde möchten wir nur Künstler aufnehmen". Hintergrund ist, dass es Teilnehmer gibt, die bereits zur ersten Stunde mit dabei waren. "Wir sind ursprünglich ganz klein angefangen und Leute der ersten Stunde schließen wir nicht aus", erklärt Frau Hiddemann-Holthoff. "Es ist aber auch so, dass die Künstler oft die Kalkulation mischen. Schmuck und kleine Drucke, Postkarten sind auch dabei. Ich lege aber sehr viel Wert darauf, dass im Übrigen nur Kunst ausgestellt wird. Das ist einfach ein anderes Publikum, was wir ansprechen wollen", erläutert Frau Hiddemann-Holthoff.


Ein Highlight für Besucher


Nicht nur von den Hördern wird der Künstlermarkt positiv aufgenommen. Auch überregional kommen bereits viele Besucherinnen und Besucher vorbei, um sich unsren Künstlermarkt am Phoenix-See anzuschauen. "Wir machen das ganze Jahr über Facebook Arbeit und sehen, wer von wo kommt und sich ankündigt", bemerkt die Künstlerin Frau Hiddemann-Holthoff. "Sowohl Künstlerinnen/er als auch Besucherinnen/er begleiten uns das ganze Jahr über und verfolgen unsere Arbeit sehr genau und freuen sich auf das Event." Insgesamt mit dabei sind in diesem Jahr ca. 60 Künstlerinnen und Künstler, die teilweise bereits auf internationalen und nationalen renommierten Kunstmessen und zahlreichen Einzel- und Sammelausstellungen ausgestellt haben.

Selbstverständlich werden sich die Aussteller freuen, wenn, wie schon in den Vorjahren, so manches Kunstwerk einen neuen Besitzer findet oder Galeristen neue Künstler für sich entdecken und gewinnen können.

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