Montag, 28. August 2017

Ausstellung "Der Analog" im Kunstbetrieb an der Gneisenaustraße

Fisch von Almut Rybarsch
"Der Analog" heißt eine Ausstellung im Atelier "Der Kunstbetrieb" an der Gneisenaustraße 30 direkt neben dem Roto-Theater.

In dieser Ausstellung, die bis zum 9. September läuft, feiern die teilnehmenden Künstler  das Analoge, das, was sich anfassen, anschauen, riechen, erleben lässt. Malen, auftragen, schweißen,
biegen, kleben, schleifen, zeichnen, kritzeln, schnitzen - Hand anlegen.

Susanne Grytzka zeigt bei ihrem Debüt im kunstbetrieb sieben Bildträger mit  Mixed Media auf Drahtbügeln, die frei im Raum hängen. Die Bildträger sind aus verdichteter Pappe, sie dienten als Träger von Stoffballen. Beide Seiten hat Grytzka bearbeitet, mit eigenen Pinselsetzungen, handgeschriebenen Textauszügen und mit aufgeklebten, vorgefundenen Materialien.


Mathes Schweinberger hängt einige seiner neuesten Arbeiten. Es sind Kreidezeichnungen, die Dortmunder Architekturansichten zeigen. Fassaden, Innenhöfe, Häuserzeilen und Hafenansichten
in meisterhaftem Hell-Dunkel, gewohnt perfekten Kompositionen und im für Schweinberger
so charakteristischen Strich.

Almut Rybarsch zeigt einen lebensgroßen Engel aus Zementspachtel und einen Fisch. Der große Fisch,  der durch den kunstbetrieb zu schwimmen scheint, besteht u.a. aus Milchtütenteilen, Dosendeckeln, Drähten. Diese so unterschiedlichen Elemente formt und verarbeitet Rybarsch zu einem quicklebendigen, in seiner Bewegung nicht anders denkbaren Fisch.

Anke Droste zeigt ihre jüngste großformatige Arbeit. Es ist eine zwei Meter breite Landschaftsmalerei in Acrylfarben und Pigmenten. Sie zeigt Farbfelder in Rottönen mit dem Titel Passage, die Betrachter und Betrachterin eintauchen lassen. Die Landschaft ist Teil Drostes Werkreihe frei.

Udo Unkel zeigt figürliche Arbeiten aus Eisen und Gesichter in Buntsandstein. Das Existenzielle, das Kernthema seiner Arbeiten, findet bei den Figuren in einer natürlichen und gleichzeitig
anmutigen Haltung ihren Ausdruck, in Unkels aus Stein herausgearbeiteten Gesichtern eher in einer elementaren, ursprünglichen Ausformung.

Auch auf dem Hafenspaziergang und bei den Offenen Nordstadtateliers kann die Schau besucht werden.



Öffnungszeiten außerhalb der Schulferien während der Ausstellungen:
mo - fr: 11.00 Uhr - 13.00 Uhr
mo - fr: 15.00 Uhr - 18.00 Uhr
sa: 11.00 Uhr - 13.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

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