Donnerstag, 17. August 2017

Kunstspaziergang durchs Kreuzviertel

Typische Fassade im Kreuzviertel
Moderne Kunst und Architektur in der Innenstadt – unter diesem Motto bietet Dr. Rosemarie Pahlke von der Stabsstelle „Kunst im öffentlichen Raum“ am Sonntag, 20. August, einen 90-minütigen Kunstspaziergang durch das Kreuzviertel an.

Das Kreuzviertel liegt in der süd-westlichen Innenstadt. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde es von Architekten und Baufirmen südlich des Walls als neuer Stadtteil für die wachsende Beamtenschaft in Bergbau und Industrie entwickelt.

Los geht es um 14 Uhr auf dem Vinckeplatz, an der neu aufgestellten Holzskulptur „Friendly Faces“ des Dortmunder Bildhauers Bernd Moenikes.

Vis-à-vis steht die namensgebende Katholische Kreuzkirche, an der nach ihr benannten Kreuzstraße. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgen bei diesem Kunstspaziergang Dr. Rosemarie E. Pahlke durch die Straßen mit den schönen gründerzeitlichen Stadthäusern, viele mit restaurierten Fassaden.

Hier vereinen sich unterschiedliche Stile: Im Sinne des „Historismus“ mit Säulen versehene Fassaden, Engelchen und rankende Pflanzen als Dekor wie im „Jugendstil“ oder Fachwerkelemente, die auf den „Heimatstil“ verweisen.

Beliebt ist das Kreuzviertel nicht nur wegen seiner historischen Bausubstanz, sondern auch als lebendiges Szeneviertel, das zum Ausgehen und Einkaufen einlädt.

Der Rundgang kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Tickets gibt es an der Kasse des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Telefon (0231) 50-25525. Gäste von außerhalb erhalten eine Rechnung.

Die Dortmunder Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum können auch separat gebucht werden; zum Beispiel für eine Geburtstagsfeier, einen Betriebsausflug oder für externe Gästegruppen. Infos unter Telefon (0231) 50-24876.

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