Freitag, 4. August 2017

RVR fördert Kokerei Hansa weitere zehn Jahre

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel (rechts)
zusammen mit Ursual Mehrfeld und Horst Heinrich
von der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege
und Geschichtskultur nach der Unterzeichnung
des Vertrages in der Kokerei Hansa in Dortmund
Bild: RVR
Der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Kokerei Hansa setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit um weitere zehn Jahre fort. Der neue Standortvertrag sieht vor, dass die Instandsetzungsmaßnahmen der Kokerei Hansa mit 855.000 Euro pro Jahr gefördert werden.
Den Rahmenvertrag für die fünf Großstandorte der Route der Industriekultur hatten das Land NRW und der RVR bereits im Mai unterzeichnet, jetzt folgte der Standortvertrag für die Kokerei Hansa.

Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr: "Die erfolgreiche Aufbauarbeit an den einzelnen Standorten wird jetzt mit der Planungssicherheit für die nächsten zehn Jahre weitergeführt. Und ein Blick auf die stetig steigenden Besucherzahlen zeigt, dass es sich lohnt, die Kokerei Hansa als lebendigen Ort der Erinnerung zu bewahren und zu nutzen."

Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, ergänzt: "Die Unterstützung des RVR und des Landes NRW hat den Ankerpunkt Kokerei Hansa in Bezug auf das Erscheinungsbild und die Attraktivität des Standortes enorm voran gebracht."

Die einzelnen Maßnahmen, die aus den vertraglich vereinbarten Mitteln ermöglicht werden, werden jährlich zwischen dem RVR und den Standortbetreibern abgestimmt. So wurden beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren am Standort Kokerei Hansa Instandsetzungsmaßnahmen in Höhe von circa 2.930.000 Euro ausgeführt.

Die Route der Industriekultur erschließt auf einem 400 Kilometer langen Straßenrundkurs das industriekulturelle Erbe der Metropole Ruhr

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