Freitag, 18. August 2017

Subrosa startet den September mit Street-Rock und Punk von Dörpms und Curb Stomp

Dörpms und Curb Stomp
Hier kommt das September-Konzertprogramm im Subrosa, Gneisenaustraße 56:
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Fr
01.09. live: Dörpms // Curb Stomp (Ruhrstadt) > Street-Rock, Punk <


Oi!-Punk ist der Sound der Straße und kein massentauglicher, aufgeblähter Stadionrock. Die DÖRPMS hegen keinerlei Ambitionen, die nächste seelenlose Deutschrock-Sensation zu werden, sondern geben mit ihrem rauen 3-Akkord-Punkrock und mitsingkompatiblen Refrains genau diesen unverstellten Sound wieder. Songs wie "Noten der Straße", "Bunte Arme" oder "Im besten Alter" sind Hymnen mit Attitüde und Rückgrat über Szene-interne sowie gesellschaftliche Themen.

CURB STOMP is an antifascist Oi!-band from Dortmund, Germany. Formed in April 2012, a year later the band self-released their first five track-EP "Ruhrpott Skinheads". Often accompanied with "the Oi!-sound of the '90s" their first release received throughout good critics. More than 50 gigs all around Europe and a second EP called "Fuer Immer" later, Curb Stomp is still gaining more reputation, sharing the stage with well-known international acts like Grade 2, Lion’s Law, The Oppressed and many others.

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 19:30 Uhr,

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Zum Hafenspaziergang 2017:
Sa
02.09. live: Songs & Stories - OpenAir > im Blücherpark vis-à-vis subrosa!

16:00h FRÄULEIN NINA (Ruhrstadt) 

Die Entertainerin mit dem großen Herzen lädt bei Italo-Pop-Karaoke zum Warmsingen. Samt Bewegung, versteht sich: Massen-Aerobic inklusive! Das macht nicht nur Laune, sondern ist wirklich sinnvoll, denn direkt im Anschluss darf so richtig mitgeschmettert werden:

17:00h BORIS GOTT BAND (Ruhrstadt) - Comeback:

Der Gossenbarde schrieb einst den authentischen Soundtrack vom Leben im Schatten der Republik und öffnete mit beachtlichem Erfolg die Tür zum Dortmunder Norden, diesem typischen, vom Strukturwandel gebeutelten Ruhrstadtteil. Mit unkonventionellen Texten, ausgereiften Arrangements, viel Herz und Augenzwinkern besang er das laute, harte Leben auf der Straße. Bis Ende 2013 nur noch sein Markenzeichen, ein nicht ganz weißer Anzug von annodazumal, seine Webseite zierte und er selbst verschwunden war. Jetzt ist er zurück, mitten in seinem Revier - und präsentiert alte wie neue Gassenhauer. Stahlhart. Kritisch. Komisch. Skurril.

18:30h THE HAPPY GANGSTAS (D) - Hut auf:

Die mit Abstand abwechslungsreichste Jazz-Kombo der heutigen Zeit befriedigt den kritischen Zuhörer genauso wie bewegungshungrige Tänzer/innen. Neben Polka, Swing & Cha Cha Cha würzen jazzige Improvisationen die Ohrwürmer aus vielen Ecken des Erdballs. "La Paloma" erklingt mit allem Fernweh dieser Welt, Balkanrhythmen verschmelzen mit Trompeten. Amerikanische Evergreens werden mit soviel Drive dargeboten, dass dem Lindy-Hopper die Waden wackeln. Und manchmal pfeifen alle um die Wette. Zupackend gespielte Volksmusik von gestern, heute und übermorgen.

20:30h Surprise Act (USA) - Hut ab: Alternative Country Folk, Americana
Zum Abschluss wird's atmosphärisch. Und beeindruckend: ein Mann, nur mit seiner Gitarre bewaffnet, wird den Park allein mit seiner vehementen Ausstrahlung füllen. Breiter Slang, tiefe Stimme, unheimlich stilvoller, intelligenter Alternative Country Folk. Heart & Soul. Beizeiten dunkel. Humorvoll aber auch. Es wird schön? Nice, nice, very nice!

Und anschießend wird (weiter) gefeiert.


Einlass: 15:00 Uhr,
Beginn: 16:00 / 17:00 / 18:30 / 20:30 / 21:00 Uhr - Eintritt frei. 
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Do
07.09. live: Rory Ellis & Friends (AUS)


Americana mag das Schlagwort der Branche sein, Rory Ellis personifizierte dieses Genre lange Jahre bevor es cool wurde. Es erlaube ihm, Folk, Country und Blues wild zu erforschen, erkärt der aus Melbourne stammende Singer/Songwriter. So wie Tom Waits ein Genre für sich war und irgendwas auf irgendeine Art schreiben konnte, geht es ihm darum, einfach er selbst zu sein, ohne seine musikalischen Neigungen in Schubladen zu stecken: "Es ist die Freiheit des Genres, die ich liebe."

Die Kommentare zu Rory Ellis sind überall nur: "WHAT A VOICE!!!" Seine tiefe, warme Stimme mit sehr viel Timbre ist legendär. Schon das Debüt-Album "Ride" wurde von heimischen Gazetten im Jahr 2000 begeistert gefeiert. Mit seinem aktuellen, bereits achten Album verschiebt "der australische Bär" (BBC Scotland) wieder Grenzen und ist bereit, die Geister des Publikums zu für Neues zu wecken - eine nicht unkomplizierte, aber offene, lyrische Fahrt. Brechende Konventionen und musikalische Reduktion. Eine Roots-Music-Fusion mit sehr persönlicher Note eines großen Charismatikers.

Aktuell tourt Rory Ellis durch Europa - im musikalischen Trio mit dem australischen Top-Gitarristen Andrew Toner als Gitarristen (ua auch Begleitmusiker von Legende Tommy Emmanuel) sowie Mundharmonika-Spieler Christian Marsh, der in Australien auch Repräsentant für Hohner-Harps ist. Heute abend geben Rory Ellis & Friends ihre Visitenkarte in der Dortmunder Music-Bar "subrosa" ab.

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 19:30 Uhr,
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Do
14.09. live: CATHOLIC ACTION (UK) Indie? GLAM NOISE ROCK!


Catholic Action sind ein Produkt der berühmt-berüchtigten Musikszene aus Glasgow, der schon Acts wie Travis, Franz Ferdinand oder auch The Fratellis entwuchsen. Die Band wurde 2014 von Sänger & Gitarrist Chris McCrory mit dem Bassisten Jamie Dubber und Drummer Ryan Clark gegründet. Andrew McPherson stieß erst später als Leadgitarrist hinzu und brachte weiteren Glanz in den bandeigenen Sound, den sie selbst als "Glam Noise Rock" bezeichnen.

Das Quartett zentriert sich um den sehr talentierten Frontmann McCrory, der schon als Drummer der Band Casual Sex bekannt sein mag. Mit seinen gerade einmal 24 Jahren ist er darüberhinaus bereits Vollzeit-Produzent und Toningenieur in seinem eigenen Studio, das er sich gleich nach der Schule aufgebaut hat. Während er mit vielen Künstlern aus der DIY Szene in Glasgow arbeitet, ist er zudem noch als außergewöhnlicher Songwriter in Erscheinung getreten.

So gehören Catholic Action zu den derzeit meistbeachteten Acts der Stadt und konnten schon auf der ganzen Insel Fans für sich gewinnen. Mit brandheißer Single aus ihrem im Herbst erscheinenden Debüt-Album im Gepäck sind sie nun bereit, den Rest der Welt von ihrem Sound zu überzeugen. Die Feine Gesellschaft ist es schon und präsentiert heute abend das Konzert der Schotten in der Dortmunder Music-Bar "subrosa".

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr,
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Mi
20.09. live: PRITA (AUS) > Down Under Hip Soul Folk Live Loops <

Man soll ja nicht so in Superlativen schwelgen, aber wer schonmal das große Vergnügen hatte, die durchweg sympathische Australierin live zu erleben, kommt daran für gewöhnlich nicht vorbei. 2014 schrieb jemand nach einem Konzert: "Prita darf getrost in einem Atemzug mit Performern wie Alanis Morisette, Pink, Amy Winehouse oder Melissa Etheridge genannt werden. Sie gehört zu den ganz Großen."

Eine häufige Feststellung in Bezug auf Singer/SongwriterInnen ist, dass sie alle gleich klängen. Dem ist natürlich keineswegs so, wie der Kenner weiß - und PRITA klingt mal ganz anders! Sie kombiniert ihre Liebe zu Hip Hop, Soul und Folk zu einem ganz individuellen Sound: durch eine perfektionierte Performance mit dem Loop Pedal, ihrer Gitarre sowie hin und wieder der Stomp Box untermalt die charismatische Vollblut-Musikerin ihre warme, klare, soulige Gesangsstimme und erschafft so ihre ganz eigene Version einer One-Woman-Folk-Band.

PRITA's Diskografie weist bisher sechs Veröffentlichungen auf: eine selbstbetitelte EP, ein "Bootleg Live", eine weitere EP "After The Storm", ihre ersten kompletten Alben "New Life" und "Live in Düsseldorf" sowie das aktuelle Werk "Northern Lights", aufgenommen 2016 in Norwegen. Die Wahl-Berlinerin spielte im Vorprogramm von Simply Red und Marcia Hines sowie bei ausverkauften Shows mit John Paul Young, Ross 'Eagle Rock' Wilson, Paul Greene und weiteren namhaften Acts.

Heute abend ist PRITA live in der Dortmunder Music-Bar "subrosa" zu Gast.

Stimmen:

"Oh and what a voice!" BRITISH URBAND REVIEW

"Prita ist ohne Zweifel eine der ausgezeichnetsten Singer/Songwriterinnen da draußen. (…) Jeder einzelne Track auf ihrem Album ist ein Juwel und sie selbst ist die wahre Wonne. Sie wird bald eine ganz Große sein." Rob Harrison, RIVIERA RADIO MONACO

"Das Konzert letzten Donnerstag war super und Prita eine Macht! Sie hat die Leute richtig um den Finger gewickelt. Ganz tolle Sache - gerne wieder!"
Live Club, Bamberg

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 19:30 Uhr - Eintritt frei.
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Do
21.09. live: HEIM (D) > Indie-Rock, Noise <


Wir leben in einer dunklen Zeit: einer Zeit, in der Heranwachsende es als das Höchste der Gefühle empfinden, auf irgendwelchen Festivals ("Sponsored by Random-Lifestyle-Product") mit Glitzerzeug im Gesicht zwischen Bier- und Frozen-Yogurt-Ständen durch den Matsch zu springen. Zu irgendeiner Band, die "ganz gut" sein soll. Meinte zumindest Paul - schon deprimierend, eine der wenigen DinosaurJr.-Shows in Deutschland in genau diesem Szenario zu erleben.

Doch was sind das da für Randerscheinungen, mit verschränkten Armen und eingezogenen Köpfen, die Blicken ausweichen und versuchen bloß nicht dazwischen zu geraten? Mike, Flo und Denny: so wie dort oben nun ein J.Mascis sonisch-stoisch seinen wabernden Unsicherheiten Ausdruck verleiht, so machen auch sie Musik. Vielleicht kann man auch kaum anders Musik machen, wenn man diesen Spinnern etwas entgegensetzen will. Und genau das wollen diese drei Typen, die ihre Band HEIM genannt haben.

2015 die erste selbstbetitelte Platte, letzten September das neue Album: straight-beckenschändende Drums, fuzzy, verspielt-bis-heavy Gitarren und ein treibend-harscher Bass. Jugendliche (Un)sicherheiten, verborgene Leidenschaft, Sturm & Drang. Schwellen, Splitter und Risse. Ablehnung. Songs, die melancholisch-melodische Gitarrenrockmomente à la - klar - DinosaurJr. oder Built to Spill entfalten oder mit einer Heavyness alles kaputtreißen, was Bands wie Shellac übriggelassen haben. Keine Kompromisse. Außergewöhnlich.

Und live? Laut. Sehr laut, diese stillen Typen vom Rand. Auf derart großen Bühnen wie der eingangs erwähnten werden HEIM wohl kaum stattfinden. Und niemand wird sich dazu Glitzerzeug ins Gesicht schmieren. Stattdessen: "Lonely Hearts Club" - gutes Leben in einer düsteren Zeit. Eine Feine Gesellschaft, heute abend in der Dortmunder Music-Bar "subrosa".

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr,

Eintritt AK 10 Euro,
VVK 7 Euro.
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Do
28.09. live: Le Trouble (CAN) > Modern Indie-Rock <


Es scheint eine der heißesten Ecken für Musik in den heutigen Tagen zu sein: die französisch-kanadische Stadt Montreal wirft eine neue Band nach der anderen vor unsere Füße. Nach Foreign Diplomats und The Franklin Electric (des angesagten Labels Indica Records) jetzt also auch diese fünf-köpfige Indie-Rockband:

Kurz nachdem sie sich 2012 über das Schreiben von Jingles für Erdbeer- und Schokoladen-Duschgel in einer Werbeagentur kennengelernt haben, gründeten Gitarrist / Songwriter Maxime Veilleux aus Québec City und der charismatische, aus Australien stammende Sänger Michael Mooney LE TROUBLE. Was in den nächsten 12 Monaten alles passierte, liest sich wie der Traum vieler Musiker: mit ihrem frischen und doch prägnanten Sound hat die Band schnell Aufmerksamkeit aus den USA erhalten, ihre Debüt-EP "Reality Strikes" wurde über das allseits bekannte US-Online-Magazin Spin veröffentlicht und später haben sie einen Slot beim bedeutendsten Festival in Montreal - Osheaga - ergattert. Alles in der Zeitspanne eines Jahres!

Nach einer flüchtigen und doch eher beängstigenden Begegnung mit der US-amerikanischen Popmaschinerie, die viele junge Bands in einem kurzen Augenblick zerstört hätte, haben Veilleux & Mooney zusammen mit dem Gitarristen Bao-Khanh Nguyen, dem Bassisten Garrett Doughtery und dem Drummer Jesse Gnaedinger in dem Montrealer Plattenlabel Indica Records wohlgesinnte Verbündete gefunden, um ihr Debüt-Album in Kanada zu veröffentlichen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint das Album über das Hamburger Label Dock 7 Records.

"Making Matters Worse" klingt, als würden alle fünf Bandmitglieder mit ihren individuellen Stilen in eindeutig spürbarer Dynamik gegeneinander spielen und dabei als Ganzes durchscheinen - reiner, aufrichtiger Indie-Rock mit ehrlichen Lyrics und großen Hooks, von denen man eine gewisse Berechnung behaupten könnte, die aber in ihrem wahren Wesen nicht mehr sind als befreiende "Fuck You’s", die schon lange raus mussten - dafür hat selbst die Feine Gesellschaft in Dortmund Verständnis und präsentiert heute Abend das Konzert des kanadischen Quintetts in der Music-Bar "subrosa" :-)

Presse:

"A slick synthesis of dreamy balladry...fidgety guitar-work...and arena-ready power-pop..." SPIN Magazine

"Headed by Michael Mooney's destructive voice, the band features an unassailable melodious sound and finely chiseled, constructed and rallying tunes...wild, slightly retro, indie, completely crazy pop-rock." BRBR TFO

"There is nothing better than coming across a band that you happen to fall in love with and then find out they're from the city of Montreal." CONFRONT Magazine

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr,

Eintritt AK 12 Euro,
VVK 8 Euro.
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Fr
29.09. live: EMPIRE ESCAPE (D) Dark Pop? Barock Rock? New Pop!


Empire Escape aus Berlin / Leipzig werden gern in die Post-New-Wave-Schublade gesteckt, in der sie sich alles andere als unwohl fühlen. Allerdings ist der gemeine Pop nur einen Katzensprung entfernt. Am Ende geht es jedoch weniger um Form, sondern vielmehr um Inhalte und was zwischen den Zeilen steht.

Musik ruft immer Bilder hervor: Töne malen, Akkorde zeichnen, Melodien füllen die leeren Flächen aus. Diese Band kreiert ihre musikalischen Bilder wie Lynd Ward. Der Amerikaner gilt als Vater des Bilderromans und illustrierte Mitte des 20.Jahrhunderts etliche Bücher für Kinder wie Erwachsene. Die schwarz-weißen Bilder sind zwar düster, doch zwischen all der Schwermut findet sich immer auch ein (geschnitzter) Sonnenstrahl, ein Hoffnungsschimmer. Empire Escape ist wie eine Vertonung davon. Ihre Songzeilen und Melodien hinterlassen tiefe Kerben, die sich beim Hören einbrennen. Sie bleiben.

Die Musik holt tief Luft, atmet, lebt, knistert, bedrückt und euphorisiert zugleich. Die lässige Baritonstimme des Sängers wird elegant von der Band umgarnt. Die Instrumente betten den dunklen Gesang immer wieder in helle und delikat arrangierte Flächen. Dark Pop? Barock Rock? Oder einfach nur New Pop? Was auch immer für Schubladen aufgemacht werden, Empire Escape füllt sie gekonnt aus. Lynd Ward hätte sie gemocht. Garantiert!

Es war ihnen eine Ehre Exklusivshows mit NEW MODEL ARMY oder eine ausgedehnte Support-Tour für die SHOUT OUT LOUDS zu spielen, von Einladungen wie auf das LIVERPOOL SOUND CITY oder das ROLLING STONE WEEKENDER Festival ganz abgesehen. Diese Erfahrungen haben die Band geprägt und reifer gemacht.

Angefüllt mit neuen Impulsen gehen Sie ihren persönlichen Weg weiter und brennen auf neue Konzerte. Erklärtes Ziel: "What kicks us is to connect - be it with four or four hundred: after all, it just needs to feel real. There’s nothing better than playing for and with others who love to stay hungry and foolish." Heute abend im "subrosa" in Dortmund.

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr.

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